Oh wie hat er doch recht, Herr Oktay Anar, in seinem Blogbeitrag zum Tetra-Pak-Spot. Ich habe schon geglaubt, ich hätte bei der Weiterentwicklung der ökologischen Ideen etwas verpasst. Aber puh…ich bin beruhigt.
Als ich den Spot zum ersten Mal sah, saß ich mit offenem Bund vor dem Fernseher. Nein, wahrscheinlich war das erst beim zweiten Mal, an meine Reaktion beim ersten Mal kann ich mich nicht mehr erinnern, der Spot hat meine Gehirnwindungen zu sehr verknotet.
Aber ich weiß noch, dass ich zuerst nicht verstanden habe, was der Hase von mir will: “Hallo Mädchen…” Wie? Nachwachsende Rohstoffe sind nur für Mädchen? Mädchen brauchen Nachhilfe in Öko-Kunde? Beim zweiten Anschauen habe ich den Hasen dann richtig verstanden: “Hallo Menschen…” Es sei dem Hasen verziehen, deutsche Sprache, schwere Sprache, nicht so einfach auszusprechen für Hasen.
Da frage ich mich, ob Schafe auch deutsch verstehen. Besser wenn nicht. Da erdreistet sich doch einer, das Wachstum eines Baumes mit dem Nachwachsen von Schaffell zu vergleichen. Schafe würden mehr als nur protestieren, wenn sie für einen Wollpulli ein paar Jahre auf ihr Fell verzichten müssten (ich erinnere mich da an eine Folge von Shaun das Schaf…).
Was war doch noch gleich der andere nachwachsende Rohstoff? Getreide? Gut, zugegeben, wächst schneller als ein Baum. Aber in diesem Zusammenhang frage ich mich: Weshalb erwähnt der Hase eigentlich keine Spaghetti? Wir wissen doch alle, dass die auf Bäumen wachsen.


